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Tischtennis-Legende Lutz Tonndorf feiert 1111. Mannschaftsspiel

Dieser Mann ist im rheinhessischen Tischtennis eine lebende Legende. Wegen seiner unverwechselbaren Art, wegen seines Kampfgeistes und wegen seiner Vorhand, bei der kein Gras mehr auf der Platte wächst, wenn er damit zugeschlagen hat. Die Rede ist von Lutz Tonndorf von der SG TT Laubenheim, der sein 1111. Mannschaftsspiel jetzt mit einer Jubiläumsfeier im Kreise alter Weggefährten wie Frank Leineweber, Rainer Schmitt, Thomas Klug oder auch Wolfgang Eder im Restaurant Athena feierte.

„Endlich habe ich die magische Zahl vollgemacht“, freut sich Tonndorf. Am 17. Oktober war es, beim TTC Mainzer Füchse II. Zwar ging das Jubiläumsspiel mit der vierten Mannschaft der in der 1. Kreisklasse beim heißen Aufstiegskandidaten mit 2:7 in die Binsen. Aber der 75-Jährige ließ es sich mit stark bandagiertem rechten Knie nicht nehmen, sein Doppel an der Seite von Marius Schon zu gewinnen. Und sein erstes Einzel hätte der Vorhand-Haudrauf ebenfalls fast zu seinen Gunsten entschieden. Am Ende hieß es 14:16 im fünften Satz. „Einige Laubenheimer waren bei diesem Megaevent live dabei, haben eine mords Stimmung gemacht und mich lautstark unterstützt“, schmunzelt der agile Senior, der auch im hohen Alter vollen Einsatz zeigt und seine Knochen nicht schont. Bei einem seiner berühmt-berüchtigten Schmetterschläge bei den „Füchsen“ traf Tonndorf den Ball nicht ganz und dotzte vor lauter Schwung auf den Boden. „Der Rücken tut mir seitdem immer noch weh“, berichtet der Jubilar. „Aber ich bin stolz, dass ich am 11.11. im 111. Jubiläumsjahr der Alemannia nach meinem 1111. Spiel in vertrauter Runde zusammen feiern konnte.“

Von seinen 1111 Mannschaftspartien waren 993 Meisterschaftsspiele, 46 Pokalspiele und 72 Freundschaftsspiele. Davon hat er 527 gewonnen, 115 unentschieden und 453 verloren. „Gezählt habe ich nur das gesamte Mannschaftsspiel, nicht die einzelnen Einzel und Doppel“, erläutert der 75-Jährige, der in seiner ellenlangen Karriere als Plattensportler viel schöne und auch manche weniger schöne Anekdoten berichten hat – von denen nicht alle druckreif sind.

Zu seinen Herzens-Highlights der vergangenen 55 Jahre zählt der bärtige Haudegen, der beim FSV Alemannia Laubenheim von 1967 bis 1982 als Abteilungsleiter, außerdem auch noch als Jugendleiter sowie zwei Jahre als Zweiter Vorsitzender des Gesamtvereins gewirkt hat, unter anderem seine erste Tischtennis-Saison 1967/68. „Ich bin der einzige Hinterbliebene der Gründermannschaft unseres Vereins“, sagt die treue Seele. Ab 1968 forcierte Tonndorf den Aufbau des Schiedsrichterwesens im Rheinhessischen Tischtennis-Verband (RTTV) als Verbandsschiedsrichterobmann. Parallel dazu diente sich der gebürtige Oberbayer unter den Regelhütern hoch. Vom Unparteiischen im kleinen RTTV bis zum DTTB-Schiedsrichter und ITTF-Schiedsrichter. So kam Tonndorf hautnah in Kontakt zu Assen, die noch deutlich besser spielten als er selbst, hatte Einsätze bei der EM 1978 in Duisburg und vor allem auch bei der WM 1989 in Dortmund, wo der heutige Bundestrainer Jörg Rosskopf und „Speedy“ Fetzner sensationell Gold im Doppel holten. Auch in Polen, Ungarn, Italien sowie im ehemaligen Jugoslawien war der Laubenheimer international im Einsatz. Doch nach 55 Jahren an den grünen und blauen Platten ist für das Urgestein, das zu seinen Glanzzeiten in der Bezirksliga spielte, nach Ende der Vorrunde 22/23 Anfang Dezember wirklich Schluss. „Nach reiflicher Überlegung und schweren Herzens habe ich mich entschieden, meinen Schläger an den berühmten Nagel zu hängen“, formuliert der Angriffsspieler, dessen Frau Heidi ihm in den vergangenen 29 Jahren stets den Rücken freigehalten hat, damit er seinem geliebten Tischtennissport frönen konnte. Im Neuen Jahr werde er nur noch als Trainingspartner zur Verfügung stehen.

„In 111 Jahren Alemannia hat niemand auch nur annähernd das erreicht, was Lutz erreicht hat“, schwärmt Werner Vollrath vom Alemannen-Vorstand in seiner Laudatio auf den „positiv Verrückten“ voller Hochachtung. „Keiner aus unseren Abteilungen Fußball, Wandern, Kegeln und Tischtennis ist seit 56 Jahren dabei und spielt heute noch aktiv um Punkte.“ Und auch beim wesentlich größeren TVL dürfte es nur wenige Sportsleute geben, die eine ähnlich beeindruckende sportliche Vita vorzuweisen haben wie Lutz Tonndorf.

Unser Aufstiegstrainer Denis Wetz verlässt die Alemannia

Leider verlässt unser Aufstiegstrainer Denis Wetz mit sofortiger Wirkung und auf eigenen Wunsch unsere Alemannia.

Unser Trainer Udo Schreiber, in den letzten drei Jahren zusammen mit Denis Wetz tätig, übernimmt nun als allein verantwortlicher Trainer die 1. Mannschaft der Alemannia. Unterstützung erhält er hierbei wie bisher von Sami Ouafi.

Zudem übernehmen unsere Teammanager Stefan Gomes und André Laudert, als Trainerteam, ab sofort die Leitung der zweiten Mannschaft.

„Schade dass unser gemeinsamer Weg hier nicht weiter geht, wir sind aber Denis sehr dankbar für die drei Jahre seiner Trainertätigkeit und der Krönung mit dem Aufstieg in der letzten Saison. Es war stets ein angenehmes und vertrauensvolles miteinander, sowohl auf als auch neben dem Platz“ erklärten unsere Teammanager Stefan Gomes und André Laudert.

Danke, Denis

Denis Wetz 

Egidius-Braun-Ferien-Camp mit der Alemannia Laubenheim

Die Fußball-Ferien-Freizeiten sind das zentrale Eigenprojekt der DFB-Stiftung Egidius Braun. Die Jugendarbeit „kleiner“ Fußballvereine, die sich durch eine besondere Integrationswirkung und Qualität auszeichnet, wird durch die Teilnahme an den Fußball-Ferien-Freizeiten prämiert. Die Alemannia Laubenheim wurde neben 74 weitere Vereinen für ihre besonders gute Jugendarbeit ausgezeichnet, das Jugendkonzept und das Projekt „Prävention gegen sexualisierte Gewalt“ seien beispielhaft genannt.

Ende August ging es für 12 Jungs der C- und B-Jugend sowie Betreuer Roland Hessel und Thomas Krummeck mit dem Bus in die Sportschule Schöneck nach Karlsruhe-Durlach. Direkt war klar, dass die Sportschule perfekt geeignet war: Mehrere Fußballplätze und Sporthallen, Zwei-Bett-Zimmer mit Dusche/Bad und ganz offensichtlich gutes und genügend Essen. Entsprechend war keine einzige Reklamation der Jungs war zu vernehmen.

Das Ferien-Camp, an dem insgesamt 4 Vereine mit je 12 Jugendlichen teilnahmen, wurde von 4 Betreuern der DFB-Stiftung geleitet, die ein tolles Programm anboten: Neben den obligatorischen Fußball-Einheiten (DFBmobil, DFB Zertifikat, 4 gegen 4, Freundschaftsspiele) gab es eine Werte-Diskussion mit Jimmy Hartwig, der natürlich auch über seine Zeit als Profi befragt wurde, den Waldseilgarten, der auch bei Regen den Jungs viel Spaß machte, einen Besuch des Trainings des KSC (inklusive den (ex)-05ern Daniel Brosinski und Paul Nebel), eine Führung durch das Hoffenheimer Fußballstadion, einen Besuch der Klima-Arena gegenüber dem Stadion (beides finanziert von der Dietmar-Hopp-Stiftung), sowie ein Training für mögliche Schiedsrichter. Besonders zu erwähnen ist der Programpunkt „Wheelchair“: hierbei wurde den Jungs von kompetenter Stelle eine Einführung in die Situation von Rollifahrern in Deutschland gegeben, welche sehr gut ankam. Bei einem Spiel in den Rollstühlen 7 gegen 7 mit einem Pezziball konnten wir die Informationen umsetzen.

Neben dem oben geschilderten Programm gab es natürlich auch Aufgaben bzw. Regeln, wie Tische aufräumen und abwischen, nicht mit den Fußballschuhen in die Gebäude gehen (sondern mit Hausschuhen), Zimmer aufräumen und die Nachtruhe 10 / 10:30 Uhr einzuhalten.

Einziger Wehrmutstropfen war, dass das Ferien-Camp nicht ohne Verletzung von statten gegangen ist. Ein Junge hatte sich als Torwart beim Kicken die Hand gebrochen, was für ihn und Betreuer eine gewisse Zeit im Klinikum Karlsruhe bedeutete.

Am 1.9.22 ging es mit dem Bus dann wieder nach Hause. Zusammenfassend muss man sagen, dass dieses Ferien-Camp eine außergewöhnliche Tour war und ich bin mir sicher, dass die Jungs dies mit etwas zeitlichem Abstand feststellen werden.

An dieser Stelle möchte ich mich bei den Eltern für deren Fahrten zum Bus an der A5 und deren Vertrauen in uns Betreuer bedanken und natürlich vor allem auch bei Roland Hessel, der einige Tage Urlaub und Freizeit eingebracht hat.

Thomas Krummeck für Alemannia Laubenheim

Alemannia EgidiusBraun 202201

Alemannia EgidiusBraun 202202

Alemannia-Sommercamp 2022

In diesem Jahr fand nach langer Zeit wieder unser Sommercamp für die 6 bis 14-Jährigen statt. Mehr als 60 Jungs starteten am 8. August und 15. August mit frischer Alemannia-Sommercamp-Kleidung ausgestattet in die beiden Trainingswochen. Die Trainer haben sich Einiges einfallen lassen. Neben gezielten Trainingseinheiten und Koordinationsübungen gab es bei Wasserschlachten und Eis auch jede Menge Spaß. Verköstigt wurden die jungen Spieler und Trainer durch den lokal ansässigen Event-Caterer Gauls. Zusätzlich haben auch viele Jungs ihr Sportabzeichen gemacht. Das Feedback der Kinder und Eltern zum Sommercamp 2022 war überwältigend. Schon jetzt steht fest, dass wir auch im kommenden Jahr wieder ein Sommercamp veranstalten werden.

Viele Grüße
Eure Alemannia

Alemannia Sommercamp 202201

Alemannia Sommercamp 202202

Närrisches Jubiläum – großes Festwochenende bei der Alemannia

Ein 111-jähriges Vereinsjubiläum muss in Mainz gebührend gefeiert werden. Und genau das tat die Alemannia am 9. und 10. Juli gemeinsam vielen Laubenheimerinnen und Laubenheimern. Am ersten Tag standen unsere Aufstiegsteams der A-Jugend und der Ersten Mannschaft im Mittelpunkt. Die Aktiven bestritten ein Blitzturnier unter Aufsteigern: Zu Gast waren die Mannschaften aus Bretzenheim und Weisenau. Gegen den Landesliga-Aufsteiger aus Weisenau konnte sogar ein Unentschieden erkämpft werden. Im Anschluss gab es beim Spiel der Legenden gegen unsere A-Jugend ein Wiedersehen mit vielen ehemaligen Alemannia-Spielern, die die Stiefel noch einmal schnürten. Am Ende des ersten Tages wurde dann nicht nur das Vereinsjubiläum, sondern auch die Erfolge der vergangenen Saison ausgiebig gefeiert. Am zweiten Tag des Festwochenendes standen dann jüngsten Talente unserer Alemannia im Mittelpunkt. Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren traten zu Jugendturnieren an. Die Turniere und das Rahmenprogramm mit Kinderschminken und Hüpfburg für die Kleinsten begeisterten insgesamt mehr als 500 Zuschauer. Unser Jubiläum war also ein Fest für die ganze Familie und beide Tage waren große Werbung für die Alemannia.

Viele Grüße
Eure Alemannia

PDF Alemannia Programm 111Jahre Feier.pdf

Alemannia 111 Jahre Feier Logo 

Alemannen feiern Aufstiegssause

Fünf Jahre nach "totalem Zusammenbruch" kehrt FSV Laubenheim in die A-Klasse zurück - und hat beste Perspektiven. Von Torben Schröder

PDF AZ-Artikel: Alemannen feiern Aufstiegssause

Alemannen Aufstieg Feierbild 01 

Alemannen Aufstieg Feierbild 02 

 

Interview mit Tischtennis Jugendleiter Klaus Scheer
„Wir haben noch Kapazitäten frei“


Seit der Saison 2015/16 ist der Laubenheimer Klaus Scheer jetzt schon Jugendleiter der SG TT Laubenheim. Im Interview blickt der frühere Verbandsliga-Spieler, der auch mit 73 Jahren noch immer eine wichtige Stütze der 1. Männermannschaft in der Kreisoberliga ist, auf eine schwierige, aber erfolgreiche Saison 21/22 zurück und voller Vorfreude nach vorne.

Herr Scheer, wie stolz sind Sie, dass die erste Jugend Meister in der Kreisliga geworden ist, wer war alles am Erfolg beteiligt – und wie war dieser Erfolg möglich?

Es war eine mannschaftlich geschlossene Leistung. Dank geringer Ersatzstellungen konnte die Rückrunde in der obersten Liga des Kreises Mainz erfolgreich gestaltet werden. Mit der Verstärkung von Jordi Heinze, der wieder zu seinem Ausbildungsverein zurückgekehrt ist, hatten wir in unseren Reihen den erfolgreichsten Einzelspieler der gesamten Liga (12:0) und auch den besten Doppelspieler, hier an der Seite von Niklas Höfling (6:0). Am Erfolg waren außerdem noch Anastasia Schmetz und Matthias Altmeyer beteiligt. Mein Dank geht auch an Wolfgang Eder, der als Betreuer für einen reibungslosen organisatorischen Ablauf gesorgt hat.

Auch die zweite Jugend hat eine gute Figur abgegeben, ist Vizemeister in der 1. Kreisklasse geworden, oder?

Nach Abschluss der Rückrunde auf dem zweiten Platz der 1. Kreisklasse zu liegen, das war schon eine riesige positive Überraschung. Da hat die 2. Jugend mit ihrem Teamspirit die Klasse so richtig aufgemischt. In der Vorrunde nur dank der beiden letzten gewonnenen Spielen nicht abgestiegen, konnten die Kinder endlich ihre guten Trainingsleistungen auch einmal in den Meisterschaftsspielen umsetzen. Mit Matheo Mann und Rafael Kieneke kamen noch zwei Jungs aus dem Anfängerbereich dazu. Beide konnten mit Siegen zum Erfolg beitragen. Beteiligt an der völlig überraschenden Platzierung waren noch Maria Samoylenko, Adrian Kühr, Elischa Nichell, Maximilian Gross und Theresa Zabel. Robin Tietgen als Betreuer hat die Kinder hervorragend eingestellt und dafür gesorgt, dass immer mit einer kompletten Mannschaft angetreten wurde – also mit vier Kindern.

Wie fällt insgesamt Ihr Saisonfazit aus – und gab es sonst noch erfreuliche Aspekte?

Mit den sportlichen Erfolgen der beiden Jugendmannschaften darf man mehr als zufrieden sein. Wir von der SGTT Laubenheim fördern im Nachwuchsbereich nicht nur die aktiven Kinder. Unser Bestreben ist es, auch im Breitensport Hobbyspieler*innen Freude am Tischtennisspiel zu vermitteln. Die nach der Corona-Pause ständig steigende Kinderanzahl zeigt dies deutlich auf. Unsere Anfänger haben erfolgreich an den Minimeisterschaften des Kreises Mainz und am Verbandsentscheid der Minis teilgenommen. Drei Anfänger-Mannschaften spielen im Pilotprojekt des Kreises Mainz (dort spielen die Kinder ohne Spielberechtigung) mit.

   
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